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Technoseum: Für eine neue Ordnung der Arbeit ( 4/06/2013)

© DGBVortrag im TECHNOSEUM von DGB-Chef Michael Sommer

Ob Mindestlohn, Spitzensteuersatz oder NPD-Verbot: Deutschlands oberster Gewerkschafter bringt sich immer wieder zu aktuellen Debatten ein, die die deutsche Öffentlichkeit beschäftigen. Am 14. Juni ist Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), im TECHNOSEUM zu Gast und wird ein „Plädoyer für eine neue Ordnung der Arbeit“ halten. Beginn ist um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 – 2013“, die noch bis zum 25. August im TECHNOSEUM zu sehen ist. Der Vortrag war ursprünglich für den 13. Juni angesetzt, verschiebt sich jedoch auf den 14. Juni. Die Ausstellungen des TECHNOSEUM sind an diesem Tag bis 18.00 Uhr geöffnet, so dass der Besuch der Veranstaltung mit einer vorherigen Erkundung der Sonderausstellung verbunden werden kann.

Sommer spricht sich dafür aus, die in der heutigen Arbeitswelt geforderte Flexibilität mit Sicherheiten zu verbinden. Von zentraler Bedeutung seien dabei ein gesetzlicher Mindestlohn, aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gleichzeitig kritisiert er die von der SPD einst mitgetragene Agenda 2010, die aus seiner Sicht für einen wachsenden Niedriglohnsektor, prekäre Arbeitsverhältnisse, Dumpinglöhne und eine schleichende Altersarmut steht. Doch auch die schwarz-gelbe Regierung stößt bei ihm auf Kritik, da sie sich auf dem sozialpolitischen Feld nicht weiterbewege. Sommer macht deutlich, dass er sich nicht politisch vereinnahmen lässt. Außerdem unterstreicht er, dass Deutschland auch auf europäischer Ebene seinen Beitrag leisten muss, um die Konjunktur zu stabilisieren – zum Beispiel mit Lohnerhöhungen für die deutsche Arbeitnehmerschaft, um auf diese Weise den Konsum anzukurbeln.

» The press article was provided by Technoseum

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