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Wasserburg Egeln

von Benutzer Wasserburg-Egeln

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  • Geeignet für Kinder
  • Restaurant
  • Parkplätze vorhanden
  • Kinderwagen geeignet

Alle Informationen im Überblick

Typ
Burg
Epoche
Hochmittelalter
Entstehung
1100-1200
Kunstepoche
Gotik, Barock, Weserrenaissance
Stadt
39435 - Egeln
E-Mail
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Telefon
+49 39268 30861
Website
zur Homepage
Geo Koordinaten
51.943928, 11.437416
Aus der Geschichte der Wasserburg Egeln Die von Wasser umflossene Niederungsburg am östlichen Stadtrand von Egeln wurde 1207 erstmalig als Besitz des Kloster Gernrode erwähnt und 1250 von den Edlen von Hadmersleben erobert. 166 Jahre regierten die Herren von Hadmersleben in der Herrschaft Egeln. Danach kam Egeln in den Besitz des Magdeburger Domkapitels und wurde als Sommerresidenz und Tafelgut genutzt. Ab 1430 begann eine umfangreiche Phase des Umbaus und der Erweiterung der Burganlage. Zweimal wird auch davon berichtet dass in schwierigen Zeiten der komplette Magdeburger Domschatz auf die Burg Egeln ausgelagert wurde, was von der Wehrhaftigkeit der Anlage in damaliger Zeit zeugt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrfach von Schweden und Kaiserlichen belagert und auch eingenommen. 1631 schenkte der schwedische König Gustav Adolf dem Generalfeldmarschall Johann Banèr für seine Verdienste in der Schlacht von Breitenfeld die Ämter Hadmersleben und Egeln, 1632 bezog Banér mit seiner Familie die Burg Egeln. Nach dem Westfälischen Frieden wurde die Burg preußische Domäne und als Pachtgut an verdiente Offiziere vergeben, die auch die Funktion eines königlichen Amtmannes ausübten.
Hierbei ist vor allen Dingen die Familie Wilhelm und Friederike Wahnschaffe zu nennen, die in den schwierigen Zeiten der napolionischen Kriege Inhaber des Amtes Egeln waren. Neben den wechselnden Besatzungen, bei denen zeitweilig bis zu 200 Soldaten einquartiert und beköstigt werden mußten, waren auch solche berühmten Personen wie Königin Luise von Preußen, der spätere schwedische König Graf Bernadotte und General Blücher mit ihrem Gefolge zu Besuch. Nach 1945 war die Anlage Volkseigenes Gut, das Interesse für den Erhalt der historischen Gebäude jedoch gering, so das eine Periode des zunehmenden Verfalls begann. 1987 gelang es dem Egelner Uhrmacher Hans Grube den Direktor des Gutes für die "Aktion Wasserburg" zu gewinnen und somit einen Stadtratsbeschluß zu verhindern den bereits verlandeten Burggraben gänzlich mit Bauschutt zu verfüllen.
Auf sein Betreiben wurden ab 1991 der Bergfried und das Torhaus restauriert und beherbergen seit 1993 das Egelner Museum für Vor- und Früh- sowie Stadtgeschichte. Im Oktober 1995 kam die Burg an die Stadt Egeln. Auf der Oberburg entstanden bisher eine Freilichtbühne, das Kreativzentrum des Förderverein, eine Malschule und ein Kellertheater. lage in den Besitz der Stadt Egeln und wird seitdem zum kulturellen Zentrum der Region ausgebaut. In der Unterburg gibt es eine Bogenschießanlage und ein Open Air Theater. Im Museumsfoyer, im Torhaus der Oberburg, ist seit 1998 ein Eheschließungszimmer eingerichtet, die anschließende Hochzeitsfeier kann im Kellergewölbe der Burg ausgerichtet werden. Im Obergeschoß des Herrenhauses befindet sich ein historisches Café und die Burgherberge mit 3 Doppelzimmern und 1 Einzelzimmer.

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Wasserburg 6
39435 Egeln
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