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Burganlage Weißenstein

von Benutzer Tourist-Regen

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  • Hundefreundlich
  • Parkplätze vorhanden

Alle Informationen im Überblick

Typ
Burg
Epoche
Hochmittelalter
Entstehung
1100
Zugehörigkeit
Bayerischer Wald
Stadt
94209 - Regen
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Telefon
+49 9921 60426
Website
zur Homepage
Geo Koordinaten
48.950778, 13.141515
Die Burgruine Weißenstein, knappe 3 Km südlich der Kreisstadt Regen auf 760 m NN gelegen, ist wohl eine der imposantesten Burganlagen des Bayerischen Waldes. Eines der bedeutendsten und mächtigsten Grafengeschlechter des Hochmittelalters, die Grafen von Bogen, waren von 1060 bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1242, mit dem Schutz der Handelswege quer durch den Nordwald von den Äbten des Klosters Niederaltaich betraut.
Bereits im 11. Jahrhundert errichtete dieses Grafengeschlecht die Burg Weißenstein auf dem höchsten Punkt des Pfahls, einer einzigartigen Quarzformation, die sich 150 Km durch den Bayerischen Wald zieht und hier in Weißenstein seine höchste Erhebung ausbildet. Nach dem Aussterben des Bogener Geschlechtes, wurde erst 1308 dieser Besitz an die Herren zu Degenberg verpfändet. Dieses Degenberger Geschlecht verstand es vortrefflich, ihren Besitz bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1602, kontinuierlich zu erweitern und ihren Einfluss stetig auszubauen. Nach der teilweisen Zerstörung infolge der Wirren des „Böckleraufstandes“ im Jahre 1468, sowie der kompletten Zerstörung ihres Hauptsitzes, des Degenberges bei Schwarzach, wurde die Burg Weißenstein zum Hauptsitz der Herren zu Degenberg wieder auf- und ausgebaut. Da 1602 kein männlicher Erbe mehr vorhanden war, fiel die Burg mit all ihren Besitzungen zurück an Kurfürst Maximilian I.
Im Dreißigjährigen Krieg wüteten auch die Schweden in Weißenstein. Den absoluten Höhepunkt der Verwüstungen schafften die Panduren, unter ihrem Anführer, den Freiherrn von der Trenck im Jahre 1742. Wenngleich Trenck infolge von schwersten Explosionsverletzungen selbst nicht an der vehementen Zerstörung teil hatte, wurde doch die Burg so schwer in Mitleidenschaft gezogen, dass an einen Wiederaufbau nicht mehr zu denken war. Den noch relativ gut erhaltenen massigen, vierstöckigen Bau, dem ehemaligen kurfürstlichen Getreidekasten erwarb die Stadt Regen 1978.

Nach intensiven Restaurierungen wurde im „Kasten“ das „Museum im Fressenden Haus“ eröffnet. Die Namengebung verdankt das Bauwerk seinem vormaligen Besitzer, dem baltischen Dichter und Schriftstellter, Siegfried von Vegesack, der von 1918 bis 1974 darin gelebt hatte. Verschlang doch dieses alte Gemäuer für die ständigen Reparaturkosten fast all seine Honorare und Einnahmen aus seinem schöpferischen Wirken.
Bei einem Museumsrundgang kann die originalgetreu erhaltene Dichterstube und die größte Schnupftabakgläsersammlung der Welt, von Altbürgermeister Alois Reitbauer zusammengetragen, besichtigt werden. Ferner sind Fundstücke der archäologischen Grabungen auf der Burganlage zu bestaunen.

Ein Rundgang durch den „Gläsernen Wald“, den der Glaskünstler Rudolf Schmid gefertigt hat, aber auch ein Gang auf den „Burgfried“ lädt die Gäste zu einem imposanten Ausblick über den Bayerischen Wald ein.
Noch mehr Wissenswertes aus unserer Geschichte und Geschichten aus längst vergangenen Zeiten können sie bei einer interessanten, abwechslungsreichen mittelalterlichen Führung in Weißenstein erfahren.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Tourist-Info Regen Tel.: 09921 / 60426 oder bei Josef Niedermeier Tel: 09921 / 6748 oder Handy: 0175 / 610 1675.
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94209 Regen
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