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Burg Mildenstein

von Benutzer Schlösserland

Nutzerwertung: 4.25 von 5
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  • Geeignet für Kinder
  • Restaurant
  • Parkplätze vorhanden

Alle Informationen im Überblick

Typ
Burg
Epoche
Frühmittelalter
Entstehung
900-1000
Kunstepoche
Romanik
Stadt
04703 - Leisnig
E-Mail
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Telefon
+49 34321 62560
Website
zur Homepage
Geo Koordinaten
51.162336, 12.9255
Burg Mildenstein – ein Machtsymbol in Stein gebaut Die mächtige Wehranlage hoch über dem Tal der Freiberger Mulde entstand mit großer Wahrscheinlichkeit bereits im 10. Jh. 1046 wird der Burgward erstmals urkundlich erwähnt. Zu den ältesten erhaltenen Teilen aus dem 12.Jh. gehören die romanische Kapelle und der Bergfried, der unter Kaiser Barbarossa errichtet wurde. Von ihm genießt man einen herrlichen Rundblick über Leisnig und das Muldental.
Die Kapelle enthält heute eine Sammlung sakraler Schnitzplastiken aus fünf Jahrhunderten. Im 14. Jh. entstand im Vorderschloss, ein wehrhafter dreigeschossiger Wohnbau. Von den dort befindlichen Rittersälen ist einer in seiner ganzen herben Ursprünglichkeit erhalten. Hier wurde bereits im 15. Jh. Hof gehalten und hier haben Sie die Möglichkeit selbst einmal Burgherr/in zu sein und vielleicht den Bund fürs Leben in diesem Raum zu schließen. Unter den Titeln „Ein Machtsymbol in Stein gebaut – 1000 Jahre Burg Mildenstein“ und „Gefangen, gefoltert und gerichtet – Strafvollzug auf Burg Mildenstein“ führt eine neue Ausstellung durch die fast tausendjährige Baugeschichte der Burg und erlaubt zum Teil deutliche Einblicke in das mittelalterliche Rechts- und Amtswesen Der Anspruch der Ausstellung ist modern: Eine Computerinstallation vermittelt die komplizierte Baugeschichte als Film produziert. Über eine Zeitreise aus der Vogelperspektive erlebt der Zuschauer, wie zu fernen Zeiten auf unberührten Bergsporn beginnend, die Burg langsam bis zur ihrer heutigen Gestalt wächst.
In den neugestaltete und inhaltlich überarbeiteten Ausstellungsräumen zur Amtsgeschichte : „Von Amts wegen“ werden u.a. die Aufgaben eines kursächsischen Amtsschössers genauer beleuchtet und mit der Figur des Matthes Horn, einer mit den meisten Dienstjahren im Schloss, in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt. Auch für Kinder wird der Rundgang sicher zum Erlebnis. Museen sind etwas für Erwachsene war gestern. Mit „Frieder Berg“ wurde ein ungewöhnlicher Zeitgenosse zum Leben erweckt: Der Bergfried, als dienstältestes Gebäude der Burg, plaudert als stiller Beobachter über seine Erlebnisse aus fast tausend Jahren. Wie man ihn zum Reden bringt? – Man drücke ihm einfach auf den Bauchnabel…

Besondere Anziehungspunkte sind jedes Jahr die zahlreichen Veranstaltungen, die beginnend mit „Geschichten & Verspieltes zum Osterfest“, dem Burg- und Altstadtfest im August oder dem Kurfürstlichen Festbankett im Oktober das mittelalterliche Leben auf der Burg wieder erwachen lassen.

Sommeröffnungszeiten (April bis Oktober):
Dienstag bis Freitag : 10 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag : 10 bis 18 Uhr

Winteröffnungszeiten (Nov, Dez.):
Samstag, Sonntag : 10 bis 17 Uhr
Feb./ März: Dienstag bis Freitag: 10 bis 16 Uhr Samstag / Sonntag: 10 bis 17 Uhr
Januar geschlossen Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen

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Burglehn 6
04703 Leisnig
Deutschland

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